Kunststoffplomben (auch Plastikplomben, Zählerplomben) werden sehr unterschiedlich und vielseitig genutzt. Es sind die wohl “klassischsten” Plomben und quasi die umweltfreundlicheren Nachfolger von Bleiplomben.
Die Verwendung ist dabei denkbar einfach: Man führt einen Plombendraht so durch oder um das zu sichernden Objekt, dass ein Öffnen ohne Zerschneiden des Drahts nicht möglich ist. Die beiden Drahtenden werden durch die Kunststoffplombe geführt und auf der anderen Seite verknotet. Der Knoten wird in die Plombenkammer zurück gezogen und die Plombe nun mit einer Plombenzange gepresst. Die Einlagen der Zange können auf Wunsch graviert werden, um einen Abdruck (z.B. Ihr Logo oder Initialen) auf der gequetschten Plombe zu erzeugen. Nach dem Pressen der Plombe ist der Knoten nicht mehr erreichbar und die Plombe kann nicht auf dem Plombendraht verschoben werden.

Hätten Sie es gewusst?
Das Wort “Plombe” ist vom lateinischen Wort “Plumbum” abgeleitet und bedeutet nichts anderes als Blei. Der Einsatz von Bleiplomben kann nach über 2000 Jahre alten Funden in Trier als eine Arbeitsweise aus der Zeit der Römer nachgewiesen werden. Schon damals wurden Lieferungen von Waren und Briefen mit Plomben gesichert.

Geeignete Plombenzangen:

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